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01.06.2016 - Offenbach Post 
"Für Tandemrad und Rennboot"   -   Von Julia Radgen

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01.06.16: Offenbach Post - Für Tandemrad und Rennboot


Förderprojekte der Sparkassenstiftungen

Offenbach - Die Jubiläumsausstellung im Ledermuseum, eine Zirkus-Projektwoche und ein neues Tandem - für diese Anschaffungen und Projekte von Vereinen, Gemeinden und städtischen Einrichtungen floss Geld der Sparkasse Offenbach. Das stammt aus den drei Stiftungen, die das Finanzinstitut unterhält: Es fördert konkret die lokale Kulturszene durch die 1983 gegründete Kulturstiftung, 2011 kam die Sport - und 2014 die Sparkassenstiftung für Bildung und Soziales hinzu. So decke man alle wichtigen Bereiche ab, meint Vorstandsmitglied Werner Schwind.

Durch den höheren "Bekanntheitsgrad" würden die meisten Anträge für die Kulturstiftung abgegeben, führt Schwind aus. Doch auch zahlreiche Sportvereine, Schulen und Hilfsorganisationen hätten sich um finanzielle Unterstützung der jüngeren Stiftungen beworben. 97.600 Euro können alle drei Förderinstrumente insgesamt fürs laufende Kalenderjahr verwenden. Das gesamte Kapital liegt zwischen 1 Million bei der jüngsten und 2,5 Millionen Euro bei der etablierten Kulturstiftung. Zu Jahresanfang entscheidet der Vorstand, welche Projekte durch wieviel Geld zu fördern sind. "Wir müssen wenige im Vorhinein aussortieren", sagt Schwind, höchstens solche aus dem Landkreis. "Wir wollen für die Offenbacher da sein." Daher akzeptiere man nur Anträge aus der Stadt.

Aus den Mitteln der Kulturstiftung erhält das Ledermuseum mit 10.000 Euro den größten Anteil. Das zweckgebundene Geld verwendet das Spezialmuseum für seine nächstjährige Jubiläumsausstellung zum 100.jährigen Bestehen. Hinzu werden Etablierte wie die Capitol Classic Lounge (5000 Euro), das Theaterprojekt Bleichstraße 14H (3000 Euro) und Musik im Park (1000 Euro) unterstützt.

Kleinteiliger wird's bei der Sportstiftung: Von einer Finanzspritze aus diesem Fördertopf profitiert unter anderem der Tandemclub für Blinde und Sehbehinderte: Der 1989 gegründete Club konnte sich ein neues 3000 Euro teures Gefährt kaufen. Dazu gab die Sportstiftung 1700 Euro. Bei Sonntags- und Feierabendtouren können je ein sehender "Pilot" und ein sehbehinderter Sozius radeln. "Das ist eine tolle Möglichkeit für Sehbehinderte, um Leute kennenzulernen und Sport zu machen", sagt der Vorsitzende Johannes Bosten. Seit 2014 will sich der Verein für erblindete Flüchtlinge öffnen. Man wolle die Neuankömmlinge integrieren, die es als Migranten und Blinde doppelt schwer hätten. Einige der 33 Mitglieder sind aus Marokko, Palästina und der Türkei.

Der Wassersportverein Bürgel erhielt 2000 Euro für ein Gefährt zu See: Er kaufte sich ein Rennboot.

Ein Stück vom Kuchen der Sparkassenstiftung erhielt die Lauterbornschule: Für deren rund 12.000 Euro teure Zirkus-Projektwoche (wir berichteten) stiftete sie 1000 Euro. "Wir konnten das nicht mit den Eltern stemmen", sagt Rektorin Dorothee Weitzel. 25 Euro hätte es pro Kopf gekostet, den Grundschülern die Woche mit Jonglage, Zauberei und Akrobatik und echten Zirkusprofis zu finanzieren. Sie war ein voller Erfolg, meint Weitzel. "Alle Vorstellungen waren restlos ausverkauft." Eine Wiederholung demnächst ist deshalb nicht ausgeschlossen. Wie Sparkassenvorstand Schwind betont, ist ein neuer projektbezogener Antrag möglich. Und die Rektorin findet: "Einmal im Schulleben sollte man jedem Kind so eine Zikus-Projektwoche ermöglichen."

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